Auf den Spuren ,,Johannes der Täufer" (10 Tage) - HJR - HADAD JORDANIEN REISEN

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Auf den Spuren ,,Johannes der Täufer" (10 Tage)

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Biblische Reise durch Jordanien

Pilgerfahrt auf den Spuren „Johannes der Täufer“
,,Ich bin die Stimme, die in der Wüste ruft: Ebnet den Weg für den Herrn!“ Johannes 1:23


1.Tag     Ankunft Flughafen Amman - Madaba
Ankunft am Flughafen Queen Alia in Amman. Ein Vertreter der Income-Agentur ist bereits vor Ort, um bei den Visaformalitäten behilflich zu sein. Nach der Abholung des Gepäcks geht es durch die große Flughafenhalle raus zum Auto. Der Fahrer bringt uns direkt zum Hotel nach Madaba, ca. 35 Minuten mit dem Bus entfernt. Willkommen in Jordanien!

2.Tag     Madaba - Berg Nebo - Madaba
Am frühen Morgen treffen wir uns zum Frühstück im Hotelrestaurant. Anschließend beginnen wir mit unserer Erkundung Madabas. Auf dem Programm stehen fünf der ältesten Mosaikkirchen, darunter auch der seit 1964 vom Vatikan anerkannte und eingeweihte Schrein des Heiligen Johannes der Täufer und die unter dem Schutz des UNESCO-Weltkulturerbe stehende älteste Mosaikkarte der Welt aus dem 6. Jahrhundert in der griechisch-orthodoxen St.-Georg-Kirche. Mitglieder der Gemeinde der Katholischen Kirche „Johannes der Täufer“ erwarten uns zu einem gemeinsamen Mittagessen. Später fahren wir weiter zum Berg Nebo und werden ein 1600 Jahre altes Kloster besichtigen. Die übriggebliebenen Ruinen sind nun in den Überbau einer neuen Kirche eingebettet - Geschichte und Moderne miteinander vereint, die nun allen Schwestern und Brüdern die Möglichkeit gibt, eine Messe abzuhalten. Auch wir werden diese Möglichkeit wahrnehmen können. Auf diesem Berg soll auch, dem Alten Testament nach, einst Moses gestanden und auf das Heilige Lande haben blicken dürfen. Stehen wir nun gemeinsam dort und betrachten andächtig diese unermessliche Weite.
Rechtzeitig zum Abendbrot werden wir wieder im Hotel in Madaba sein.

3.Tag     Madaba-Taufstelle Jesu Christi – Tauferneuerung - Totes Meer - Madaba
Wir verlassen nach dem Frühstück das Hotel und fahren nach Bethanien- Jenseits des Jordan, der Taufstelle unseres Herrn Jesus Christus. Besucht von Papst Johannes Paul II sowie von seinen Nachfolgern Papst Benedikt XVI und Papst Franziskus I. ist diese Heilige Stätte seit 2015 von der UNESCO als Weltkulturerbstätte anerkannt. Insgesamt wurden durch König Abdullah II.  bereits an 14 Kirchen ein Stück Land in Bethanien - Jenseits des Jordans, übertragen.
Al-Maghtas - die Taufstelle Jesu- wird unser wichtigster Pilgerort. Hier begann das Christentum seinen Lauf zu nehmen. Hier begann Jesus seine Botschaft der Welt zu verkünden. Eine wunderbare Gelegenheit: ob für eine Tauferneuerung; zum stillen Gedenken; zu einem Gebet – so wie es jeder für sich selbst möchte. Unsere Weiterfahrt in Richtung Totes Meer führt uns durch den Jordangraben -  Jordaniens Fruchtoase. Aufgrund des feuchtwarmen Klimas wachsen hier verschiedene „Exportprodukte“ wie z.B. Bananen, Zitrusfrüchte oder auch Tabak. In diesem Ort sind wir bei einer einheimischen Familie zu Gast und werden dort unser Mittagessen einnehmen. Im Anschluss daran fahren wir zum tiefsten Punkt der Erde, dem Toten Meer. Das ca. 428m unter dem Meeresspiegel liegende Gewässer ist mit seinem sehr hohen Salzgehalt, der etwa dem 10-fachen der Meeresgehaltes entspricht und seinen bis zu 35 verschiedenen Mineralien eines der größten natürlichen Kurorte der Welt. Zahlreiche Besucher, insbesondere Menschen mit Hautkrankheiten, unterziehen sich hier gern einer wohltuenden Heilbehandlung. Auch auch wir können uns hier von dem heilenden Schlamm ganz wunderbar reinigen lassen und im Toten Meer einfach so daher treiben. Abends geht es zurück nach Madaba.

4.Tag     Amman – City-Tour- Jerash - Ajloun
Nach dem Frühstück werden wir die Hauptstadt Jordaniens besichtigen. Amman, bereits im Alten Testament unter dem Namen Rabbat-Ammon erwähnt, war einst Residenz des Königs der Ammoniter. Während der römischen Epoche wurde sie Philadelphia genannt. Auf der Fahrt nach Amman ist bereits erkennbar, dass die Stadt nicht in einer Ebene liegt, wie man eigentlich für Wüstenstädte annimmt.  Die auf sieben Hügeln angelegte Stadt wuchs mit ihren Anforderungen. Zahlreiche historische Sehenswürdigkeiten gibt es hier zu sehen. Den wohl schönsten Ausblick auf das Römische Theater hat man von der Zitadelle aus. Weiter geht es dann nach Jerash – der Stadt, die im Markusevangelium unter dem Namen Gerasa erwähnt wurde. Heute ist Jerash die am besten erhaltene Ruinenstadt der römischen Epoche im Nahen Osten. Besonders interessiert uns hier jedoch die Kirche St. Cosmos und Domian mit ihrem wunderschönen Mosaikboden. Bevor wir uns jedoch in die geschichtsträchtigen Ruinen begeben, werden wir in Jerash zunächst eine Mittagszeit einlegen. Nach unserer Jerash-Erkundung fahren wir nach Ajloun und werden dort im Naturreservat übernachten.

5.Tag     Ajloun- Anjara- Elias Berg - Umm Qais - Madaba
Wir starten nach dem Frühstück. Es geht heute nach Anjara. Überraschenderweise wurde dieser Ort damals von Papst Johannes Paul II. besucht und als heilige Stätte geweiht. Die Kirche „Our Lady oft he Mountain“ oder auch „Unsere Liebe Frau vom Berg“  genannt, wurde um die Höhle gebaut, wo sowohl Jesus, als auch die heilige Maria und die Jünger während einer Reise zwischen Jerusalem und Galliliea Unterkunft suchten.  Im Ort Anjara werden wir bei einer einheimischen Familie der Kirchengemeinde zum Mittagessen erwartet. Danach geht es zum Berg Elias (Tel Mar Elias), wo der Bibel nach einst die Stadt des Propheten Elias war. Hinterher besuchen wir die Ruinen der römisch-griechischen Stadt, die Teil der Dekapolis war und heute unter dem Namen Umm Qais bekannt ist. In der Bibel als „Gadara“- lt.Matthäus erwähnt. Rechtzeitig zum Abendbrot werden wir wieder in Madaba sein.

6.Tag     Madaba - Festung Machaerus - Umm al-Rasas – Kerak - Petra
Wir frühstücken, nehmen unser Gepäck und treten die Weiterreise an.
Auf dem heutigen Programm steht zunächst die Festung Machaerus. Es ist der Ort, an dem Herodes Antipas Johannes den Täufer in Ketten legen und nach dem berühmten Tanz der Salome enthaupten ließ. Von dort fahren wir nach Umm al-Rasas, einer archäologischen Stätte, deren Ruinen seit 2004 zum Weltkulturerbe der UNESCO gehören. Ganz besonders sehenswert ist hier die dem Heiligen Stefanus geweihte Kirche mit ihrem einmaligen Mosaikboden und die noch gut erhaltenen Ruinen aus römischer und byzantinischer Zeit. Eine Familie des Stammes Beni-Hamide wird unser heutiger Gastgeber zum Mittagessen sein. Am Ende des Tages fahren wir die berühmte Königsstraße entlang, die uns bis nach Petra führen wird. Dort werden wir für die nächsten zwei Tage unsere Hotelzimmer beziehen. Am Abend erwartet uns bereits ein Abendbrot im Hotelrestaurant. Wer sich im Anschluss daran gern noch ein wenig in der Stadt umsehen möchte, kann dies gern in Eigenregie unternehmen.

7.Tag     Petra
Nach dem Frühstück starten wir unser heutiges Tagesprogramm. Petra- die in roten Sandstein gemeißelte Hauptstadt des Königreichs der Nabatäer. Sie wurde bereits 1985 in die Liste des UNESCO -Weltkulturerbes aufgenommen und zählt zudem seit 2007 zu den 7 Neuen Weltwundern des UNESCO-Weltkulturerbes. Zur byzantinischen Zeit war Petra Bischofssitz. Was sich hinter „Petra“ mit ihrem stolzen Alter von rund 2300 Jahren verbirgt, zeigt sich nach einer ca. 1,5km langen wunderschönen Felsschlucht, dem Siq. Der Zauber dieser hinter Felsen versteckten Stadt, die zu ihrer Blütezeit ca. 20.000 Menschen beherbergte, zeigt sich mit dem Schatzhaus wohl von seiner schönsten Seite. Wir werden den ganzen Tag inmitten dieser historischen, wiederentdeckten Stadt verbringen und auch dort unser Mittagessen genießen. Am Abend treffen wir wieder im Hotel ein, wo bereits das Abendbrot auf uns wartet.

8.Tag     Wadi Rum
Uns zieht es nach dem Frühstück weiter in Richtung Süden. Je nach Verkehrslage braucht es 1 ½ - 2 Stunden Fahrtzeit bis zum Haupteingang des Schutzgebietes Wadi Rum. Das seit 2011 in das UNESCO Welterbe aufgenommene Wadi hat eine beträchtliche Größe von 74.000 Hektar. Hier werden die Autos und die Fahrer getauscht. Das Land der Wüstensöhne erwartet uns. Mit einem Jeep geht es quer durch den rotbraunen Quarzsand, vorbei an bizarren Felsformationen aus Sandstein und Granit. Lawrence von Arabien beschrieb die Wüste einst mit den Worten: “weitläufig, einsam, gottähnlich.“ Unterwegs durch das „Tal des Mondes“ halten wir an einem schattigen Platz, setzen uns dort zur Ruhe und genießen nicht nur die Landschaft, sondern auch unsere Lunchbox, die für uns von den Beduinen bereits vorsorglich mitgegeben wurde. Rechtzeitig zum Sonnenuntergang werden wir zu einem Platz in der Wüste gefahren, von wo aus man den schönsten Blick auf den Sonnenuntergang haben wird. Anschließend fahren wir zum Camp. Unsere beduinischen Gastgeber heißen uns mit einem typisch traditionell angerichteten Gericht willkommen. Es nennt sich Zarb, ein aus Lammfleisch, Reis und Gemüse angerichtetes Essen, welches über Stunden in der Tiefe des heißen Wüstensandes langsam gegart wurde. Ein Lagerfeuer, ein Glas Tee und ein sternenübersäter Himmel, der uns die unermessliche Weite zeigt. So schön kann es fern ab von Alltagsstress, Straßenlärm und Moderne sein. Hier bekommt Zeit eine ganz andere Bedeutung. Das Leben kann so einfach sein…

9.Tag     Wadi Rum - Abendmesse – Madaba
Wer eine morgendliche Andacht für sich abhalten möchte – der Sonnenaufgang wäre ein idealer Zeitpunkt dafür. Nach dem Frühstück ist es Zeit, sich von unseren beduinischen Gastgebern zu verabschieden. Wir fahren zurück nach Madaba. Unterwegs werden wir an einem der typischen orientalischen Kleinmärkte anhalten und um die Mittagszeit in ein Restaurant einkehren. Gegen Abend werden wir bereits in Madaba erwartet, um dort gemeinsam den Gottesdienst in der katholischen Kirchengemeinde „Johannes der Täufer“ zu halten. Im Anschluss daran haben wir die Möglichkeit, die Gemeinderäume für einen kleinen Gedankenaustausch unter allen Anwesenden zu nutzen.

10.Tag     Abflug vom Flughafen Queen Alia in Amman
Unsere Reise geht zu Ende. Ein letztes Frühstück in Jordanien, bevor wir zum Flughafen Queen Alia in Amman gefahren werden. Es heißt dann Abschied nehmen.


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